So wählst du den besten Präsentationsmaker für dein Business
Präsentationen sind heute mehr als nur Folien mit Text. Sie sind dein Pitch. Deine Bühne. Dein erster Eindruck. Egal ob du Kund:innen gewinnen, Investor:innen überzeugen oder dein Team inspirieren willst – der richtige Präsentationsmaker kann den Unterschied machen. Doch bei so vielen Tools auf dem Markt stellt sich eine Frage: Welches ist das beste für dein Business?
TLDR: Der beste Präsentationsmaker ist der, der zu deinem Business passt – nicht der mit den meisten Funktionen. Achte auf einfache Bedienung, passende Vorlagen, gute Designoptionen und flexible Exportmöglichkeiten. Teste mehrere Tools kostenlos, bevor du dich entscheidest. Und denke immer daran: Deine Botschaft ist wichtiger als die Technik.
Warum der richtige Präsentationsmaker so wichtig ist
Eine gute Präsentation kann Türen öffnen. Eine schlechte schließt sie sofort wieder.
Dein Tool beeinflusst:
- Wie professionell deine Präsentation wirkt
- Wie schnell du sie erstellen kannst
- Wie flexibel du Änderungen umsetzen kannst
- Wie gut dein Publikum dir folgen kann
Ein kompliziertes Tool kostet Zeit. Und Nerven. Ein gutes Tool macht Spaß. Und spart Stunden.
Deshalb solltest du nicht einfach das erste Programm wählen, das du kennst.
Schritt 1: Kenne dein Ziel
Bevor du Tools vergleichst, stelle dir eine einfache Frage:
Wofür brauche ich meine Präsentationen?
Es gibt große Unterschiede:
- Verkaufspräsentationen
- Pitch Decks für Investor:innen
- Workshops und Schulungen
- Interne Team-Meetings
- Social-Media-Slides
Wenn du oft verkaufst, brauchst du starke visuelle Vorlagen. Wenn du Schulungen hältst, brauchst du Struktur. Wenn du kreativ arbeitest, brauchst du viele Designoptionen.
Notiere dir deine Top 3 Anwendungsfälle. Das gibt dir Klarheit.
Schritt 2: Achte auf Benutzerfreundlichkeit
Das beste Tool bringt nichts, wenn du es nicht verstehst.
Ein guter Präsentationsmaker sollte:
- Intuitiv sein
- Drag-and-Drop bieten
- Vorgefertigte Layouts haben
- Eine klare Menüstruktur besitzen
Mach den 10-Minuten-Test: Erstelle eine Beispiel-Folie. Ohne Tutorial. Ohne Video. Wenn du sofort zurechtkommst, ist das ein gutes Zeichen.
Wenn du dagegen nach drei Minuten frustriert bist, weiterziehen.
Schritt 3: Design ist nicht alles – aber fast
Menschen sind visuell. Sehr visuell.
Eine gute Präsentation ist:
- Klar strukturiert
- Optisch ansprechend
- Nicht überladen
- Markengerecht
Prüfe deshalb:
- Gibt es moderne Vorlagen?
- Kannst du Farben an dein Branding anpassen?
- Gibt es professionelle Schriftarten?
- Wie sehen Diagramme und Grafiken aus?
Wichtig: Viele schöne Animationen bedeuten nicht automatisch Qualität. Zu viele Effekte wirken unprofessionell.
Weniger ist oft mehr.
Schritt 4: Zusammenarbeit im Team
Arbeitest du allein? Oder im Team?
Wenn mehrere Personen an Präsentationen arbeiten, brauchst du:
- Echtzeit-Zusammenarbeit
- Kommentarfunktion
- Versionsverlauf
- Einfache Freigabe per Link
Das spart E-Mails. Und Chaos.
Gerade im wachsenden Business ist das Gold wert.
Schritt 5: Flexibilität beim Export
Deine Präsentation endet nicht auf deinem Bildschirm.
Du brauchst oft:
- PDF-Export
- PowerPoint-Format
- Video-Export
- Freigabelinks
- Offline-Versionen
Ein guter Präsentationsmaker bietet mehrere Formate an.
Stell dir vor, dein wichtigster Kunde nutzt ein anderes System. Dann ist Flexibilität entscheidend.
Schritt 6: Preis-Leistungs-Verhältnis
Teuer heißt nicht automatisch besser.
Frage dich:
- Welche Funktionen brauche ich wirklich?
- Reicht die kostenlose Version?
- Gibt es Rabatte für Teams?
- Ist der monatliche Preis fair?
Viele Tools bieten Testphasen an. Nutze sie.
Ein kleiner Tipp: Rechne den Preis in Stunden um. Wenn dir ein Tool zwei Stunden Arbeit pro Woche spart, hat es sich schnell bezahlt gemacht.
Schritt 7: Templates sparen Zeit
Vorlagen sind dein bester Freund.
Gute Templates helfen dir:
- Schneller zu starten
- Struktur zu behalten
- Professionell zu wirken
- Kreative Blockaden zu vermeiden
Achte darauf, dass Vorlagen zu deiner Branche passen. Ein Tech-Startup braucht andere Designs als eine Yoga-Trainerin.
Je besser die Vorlagen, desto weniger musst du basteln.
Online oder Desktop?
Diese Frage wird oft unterschätzt.
Online-Tools bieten:
- Zugriff von überall
- Einfache Zusammenarbeit
- Automatische Updates
Desktop-Programme bieten:
- Arbeiten ohne Internet
- Oft mehr Kontrolle über Details
- Manchmal höhere Performance
Wenn du viel unterwegs bist, ist online oft praktischer. Wenn du große Datenmengen nutzt, kann Desktop sinnvoll sein.
Animations- und Interaktivitätsfunktionen
Bewegung zieht Aufmerksamkeit an.
Aber:
Zu viel Bewegung lenkt ab.
Gute Präsentationsmaker bieten:
- Sanfte Übergänge
- Einfache Animationen
- Klickbare Elemente
- Eingebettete Videos
Interaktive Elemente sind besonders stark für Workshops und Online-Trainings.
Teste unbedingt, wie flüssig Animationen laufen. Ruckeln wirkt unprofessionell.
Markenidentität nicht vergessen
Deine Präsentation ist Teil deiner Marke.
Prüfe also:
- Kannst du dein Logo einfach einfügen?
- Lassen sich Markenfarben speichern?
- Gibt es Designrichtlinien?
- Kannst du eigene Schriftarten hochladen?
Wiedererkennbarkeit schafft Vertrauen.
Und Vertrauen verkauft.
Integration mit anderen Tools
Dein Präsentationsmaker sollte kein isoliertes System sein.
Praktisch sind:
- Cloud-Speicher-Anbindung
- Integration mit Projektmanagement-Tools
- Einbindung von Diagramm-Software
- Import von Tabellen
Je besser die Verbindung zu deinem Workflow, desto effizienter arbeitest du.
Häufige Fehler bei der Auswahl
Viele machen diese Fehler:
- Nur nach dem Preis entscheiden
- Zu viele Funktionen wollen
- Sich von Werbung blenden lassen
- Nicht selbst testen
- Team-Bedürfnisse ignorieren
Bleib pragmatisch. Dein Ziel ist Wirkung. Nicht Spielerei.
Eine einfache Entscheidungs-Checkliste
Beantworte diese Fragen mit Ja oder Nein:
- Verstehe ich das Tool innerhalb von 15 Minuten?
- Gibt es passende Vorlagen für mein Business?
- Kann ich meine Marke integrieren?
- Funktioniert die Team-Zusammenarbeit reibungslos?
- Passt der Preis zu meinem Budget?
Wenn du vier oder fünf Mal „Ja“ sagst, bist du nah dran.
Praxis-Tipp: Erstelle ein Mini-Projekt
Bevor du dich entscheidest, mache einen Testlauf.
Erstelle:
- Eine Titelfolie
- Eine Problem-Folie
- Eine Lösungs-Folie
- Eine Call-to-Action-Folie
Beobachte:
- Wie schnell kommst du voran?
- Wie intuitiv fühlt es sich an?
- Wie zufrieden bist du mit dem Ergebnis?
Hör auf dein Bauchgefühl. Es zählt mehr, als du denkst.
Fazit: Das beste Tool ist das, das du nutzt
Es gibt nicht den einen perfekten Präsentationsmaker für alle.
Es gibt nur das perfekte Tool für dich und dein Business.
Setze auf:
- Einfachheit
- Gutes Design
- Flexibilität
- Teamfähigkeit
- Faire Preise
Und vergiss nicht: Selbst die beste Software ersetzt keine klaren Gedanken.
Halte deine Folien einfach. Nutze kurze Sätze. Zeige starke Bilder. Und führe dein Publikum klar durch deine Story.
Dann wird deine Präsentation nicht nur gesehen.
Sondern erinnert.
